EU: Migrationsabkommen mit Tunesien verschärft Menschenrechts-verletzungen
(Brüssel, 16. Juli 2026) – Die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten sollten Menschenrechtsverletzungen in Tunesien öffentlich verurteilen und die Finanzierung missbräuchlicher Migrationskontrollmaßnahmen einstellen, so XX Menschenrechts- und Hilfsorganisationen in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Die Erklärung erscheint drei Jahre nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung (auf Englisch, Memorandum of Understanding (MoU)) zwischen der EU und Tunesien am 16. Juli 2023. Sie zielt vor allem darauf ab, Tunesiens Zusammenarbeit bei der Verhinderung irregulärer Abreisen von Migrant*innen und Asylsuchenden nach Europa zu sichern.
Was ist Human Rights Watch?
Aktuelle Nachrichten
Wie wir arbeiten
Ermitteln: Wir untersuchen Menschenrechtsverletzungen weltweit.
Aufdecken: Wir veröffentlichen unsere Ergebnisse, teilen die Geschichten der Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und erheben unsere Stimme gegen Ungerechtigkeit.
Verändern: Wir mobilisieren die Öffentlichkeit und üben Druck auf Regierungen aus, um Gesetze durchzusetzen, die die Menschenrechte respektieren, um Politik zu verändern und um für Gerechtigkeit zu sorgen.
Spotlight
Sudan: An Gräueltaten beteiligte kolumbianische Kämpfer in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgebildet
Kürzungen der US-Entwicklungshilfe schaden den Menschenrechten weltweit
EU: Überwachungstechnologie an Menschenrechtsverletzer verkauft
Der Nahostkonflikt: Worte und Taten missachten das Völkerrecht
Berichte
Unsere gründlichsten Recherchen, für Menschen, die alle Fakten wissen wollen.
Videos
Read a text description of this video
Weitere Videos
Kurzmeldungen
Auf dem Laufenden bleiben
Fast 5 Jahrzehnte Wirkung
Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir:
- dazu beigetragen, mächtige Kriegsverbrecher hinter Gitter zu bringen.
- Unternehmen für ihre globalen Lieferketten zur Verantwortung gezogen, um diese frei von Zwangsarbeit zu halten.
- einen Friedensnobelpreis für unsere Arbeit zum Verbot von Landminen gewonnen.